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Neues & Hintergrundinformationen zur Sicherheit elektrischer Anlagen und zum E-CHECK

» E-Handwerk startet bundesweite Markenoffensive
E-Handwerk startet bundesweite Markenoffensive
Das E-Handwerk verschreibt sich ganz der Qualität!Premiere der Experten für Energie, Elektronik und IT
Ob Auto, Fernseher, Jeans oder Handtasche: Wer sich Neues anschafft, schaut beim Kauf immer öfter auf die Marke. Hochwertige Markenqualität versprechen in Zukunft auch die E-Handwerksbetriebe im Zeichen des neuen E-Logos. Das Elektrohandwerk hat im Zuge seiner Markenkampagne eine bundesweite Qualitätsoffensive gestartet. Fachbetriebe, die das neue E-Marken-Zeichen tragen, haben sich den Qualitätskriterien des neuen Dienstleistungskonzepts verpflichtet und stehen für guten Service. Und was dürfen sich die Kunden davon erwarten? Fachkompetenz, hochwertige Maßarbeit, Zuverlässigkeit und Sauberkeit, faires Preisleistungsverhältnis, professionelle Beratung auf allen Gebieten der Elektrotechnik, der Energieanwendung und der Informationstechnik und vor allem: Kundenorientierung.
Parallel zur technischen Entwicklung hat sich das Tätigkeitsfeld des modernen E-Handwerks in den vergangenen Jahrzehnten enorm gewandelt. Längst verlegt der Elektromeister nicht mehr nur Kabel und setzt Dosen. Sein Wissen und das Tätigkeitsfeld reichen heute vom Brand- und Einbruchschutz zum Energiesparen mit Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk oder Photovoltaikanlage. Zu seinen Arbeitsfeldern zählen auch die intelligente Gebäudesteuerung, das Energiemanagement und die hochwertige Gebäudeausstattung mit allem Komfort für Bewohner jeder Generation. Und nicht zuletzt: neueste Informationstechnik wie Telefonanlagen, Computer oder Bürotechnik und natürlich Home-Entertainement.
Das neue Zeichen tritt nach und nach an den bisher in der Öffentlichkeit bekannten E-Blitz. Aber es zählt nicht nur das neue Zeichen! Denn wer als E-Markenbetrieb auftritt, hat sich vertraglich verpflichtet, bestimmte Qualitätskriterien zu erfüllen. Jeder E-Fachbetrieb hat seine Unterschrift zu einem Unternehmensleitbild geleistet (siehe Anhang). Damit hat er zugesichert, dass Meister und Mitarbeiter sich regelmäßig fortbilden und damit stets auf dem neuesten Stand der Technik sind. Bei der Markenoffensive des Elektrohandwerks als Partner sind auch renommierte Hersteller und der Handel mit im Boot.
E-Markenbetrieb kann nur sein, wer Mitglied der Innung ist. Innungsmitglieder bilden aus und tragen häufig in vielfältigen gesellschaftlichen Positionen Verantwortung für die Gesellschaft. Mit bundesweit knapp 40.000 Auszubildenden zählen die elektro- und informationstechnischen Handwerke zu den ausbildungsstärksten Handwerksbranchen. Die Lehre in einem der sieben Berufsbilder ist zukunftsorientiert und bietet viele Chancen auf einen späteren Arbeitsplatz*.
Viele hilfreiche Informationen finden die Kunden der Elektrobetriebe im soeben erschienenen E-TIPP – dem Kundenmagazin der E-Handwerke. Auf 20 Seiten erfährt der Leser viel Interessantes zum „Wohnen der Zukunft“. Inhalt: Stromspar-Tipps, Hintergründe zur Förderung von Photovoltaikanlagen, Besprechung von Wärmepumpen und „Wie funktioniert das schlaue Haus?“. Wer den E-TIPP noch nicht erhalten hat, fragt am besten beim nächsten E-Markenbetrieb an.
» Elektrohandwerke im Wandel der Zeit
Aus dem Elektriker wird der Systemintegrator
Die neuen Techniken haben die Welt und unser Leben schneller und komfortabler gemacht, als sie es je zuvor waren. Davon profitieren wir tagtäglich, mit dem Handy, über das Internet und immer häufiger auch in unserer nächsten Umgebung – in unserem Zuhause. Denn die digitalen Techniken machen es möglich, eine gebäudetechnische Infrastruktur, die sich aus vielen einzelnen Komponenten zusammensetzt, zu einem intelligenten Miteinander
zu vernetzen.
Mit dieser fortschreitenden Automatisierung von Wohnungen, Häusern und Gebäuden geht auch ein gravierender Wandel einher, der an die installierenden Techniker neue Anforderungen stellt. Davon unmittelbar berührt sind selbstverständlich auch jene Berufe, die die neuen Techniken zum Nutzen der Kunden anwenden. Dazu gehören die elektro- und informationstechnischen Handwerke – die E-Handwerke - im besonderen Maße. Was früher der Elektriker war, ist heute der Elektroniker, der als Systemintegrator die vielen Gebäudefunktionen zusammenbringt und es ermöglicht, sie im Sinne des Bewohners zu steuern. Erst durch ihn wird aus dem technisch perfekt ausgestatteten Gebäude ein „Intelligentes Gebäude“. Und was früher der Radio- und Fernsehtechniker war, ist heute der Informationselektroniker, zuständig für elektronische Geräte und Bürosystemtechnik.
Zeitalter der Energieverschwendung könnte beendet sein
Gebäude, die sich mit digitaler Technik bedienen lassen, bieten ihrem Bewohner enormen Komfort und ein höchstes Maß an Sicherheit. Immer wichtiger wird darüber hinaus die sinnvolle Nutzung von Energie, im Fachjargon: Energieeffizienz. Über die digitale Steuerung lässt sich der Energieverbrauch aller Anwendungen fein aufeinander abstimmen. Zugleich macht sie es möglich, dass jeder Hausbewohner die Daten seines aktuellen Verbrauchs zu jeder Tages- und Nachtzeit ablesen und beurteilen kann. Der Energieverbrauch kann strategisch günstig angepasst und auf den tatsächlichen Bedarf reduziert werden. Denn heute ist in Haus und Gebäude Realität, was wir bisher nur aus dem Auto kannten: Auf einem Tachometer lesen wir in Echtzeit ab, wie viel Strom, Gas oder Wasser das Haus verbraucht. Das Zeitalter der Energieverschwendung ist damit ausgeläutet.
Zukunft bleibt elektrisch
Für die elektro- und informationstechnischen Handwerke heißt das konkret: Die Zukunft bleibt elektrisch. Aber alles wird anders. Denn elektrischer Strom ist das alles verbindende Element der digitalisierten Gebäudetechnik. Die Digitalisierung bedeutet also gerade für diese Handwerksgruppe neue Tätigkeitsfelder. Tätigkeiten, die auf den ersten Blick zunächst nicht mit dem Aufgabengebiet eines klassischen Elektrikers in Verbindung gebracht werden. Im Zentrum des Zukunftsszenarios steht der Systemintegrator.
Der „Systemintegrator“ im intelligenten Gebäude
Im gewerblichen Bau kommt vor allem Mess-, Steuer- und Regeltechnik, internetbasierte Gebäudesteuerung, Zutrittskontrolle, digitale Videoüberwachung und Datenkommunikation zum Einsatz. Im privaten Wohnungsbau fällt darunter auch das altersgerechte Wohnen mit hoher Komfort- und Sicherheitsausstattung wie etwa Bewegungsmeldertechnik, gute Bedienbarkeit zum Beispiel über Fernbedienungen und Programmierungen für Heizung etc. Der Allrounder „Elektrotechniker“, ebenso wie der Spezialist „Gebäudetechniker“, entwickeln sich über die neuen Techniken zum Systemintegrator. Das ist kein einfacher Weg für den klassischen Handwerker. Der Kunde sucht Beratung für das Produkt - die Hardware - und seine Anwendung - die Software. Die handwerklichen Betriebe sind im Gegensatz zu Großunternehmen in der Lage, Speziallösungen für jede Gebäudegröße umzusetzen und individuelle, maßgeschneiderte gebäudetechnische Komplettlösungen anzubieten.
» Stromausfall durch Kabelbrand – und der Betrieb steht still!
Stromausfall durch Kabelbrand – und der Betrieb steht still!
Datenverlust kann Existenz bedrohen!Wenn in deutschen Büros plötzlich die Computer still stehen und nichts mehr läuft, dann liegt das meist an defekten Stromleitungen und fehlerhaften Elektroinstallationen. Computerviren sind nur in sieben Prozent der Fälle am Blackout schuld. In 60 Prozent der Fälle heißt die Ursache: Mängel in der Infrastruktur und überalterte Installationen. Jedem Betrieb droht ein Desaster, wenn die vorhandenen Elektroleitungen aus Kosten- oder Zeitgründen nicht rechtzeitig ersetzt oder erweitert wurden und dies trotz einer deutlich erhöhten Zahl angeschlossener Geräte. Die Folge solcher Nachlässigkeit: Die überlasteten Leitungen erwärmen sich stark und es kommt zu einem Hitzestau, der dann in einem Schwelbrand gipfeln kann.
Bis die betroffenen Arbeitsplätze wieder intakt sind, vergehen oft Tage. Es entstehen Kosten, die den Unternehmer unnötig belasten - ganz zu schweigen vom möglichen Verlust wertvoller Daten. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen, die einen schwerwiegenden Datenverlust erleiden, müssen unmittelbar nach dem Schadensfall schließen. Weitere 29 Prozent erholen sich nicht mehr davon, so dass sie innerhalb der nächsten beiden Jahre aufgeben müssen.
Sicherheit am Arbeitsplatz
Die Sicherheit am Arbeitsplatz spielt daher bei den Beratungsangeboten im Rahmen einer E-CHECK Prüfung der Elektro-Innungsfachbetriebe eine zentrale Rolle. Beim E-CHECK werden alle Elektroinstallationen und elektrische Geräte wie Computer, Drucker, Kopierer, Aktenvernichter und Bildschirme geprüft. Aber auch Kontroll- und Sicherheitssysteme, Arbeitsplatzbeleuchtung, Schutzeinrichtungen gegen Blitzschlag und Überspannung nimmt der E-CHECK unter die Lupe. Auch Überspannungen zum Beispiel bei Gewittern wirken sich fatal auf die Hardware wie etwa E-Mail-Server aus.
Ein Ausfall kann hier zum Verlust der zuletzt gesicherten Daten führen. „Veraltete Sicherungsverteiler, überlastete Stromkreise und Isolationsfehler sind häufig unterschätzte Risikofaktoren,“ weiß Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, aus der Praxis. Es können nicht nur enorme finanzielle Schäden entstehen. Vielmehr wird hier auch die Gesundheit der Angestellten leichtfertig aufs Spiel gesetzt, denn bei Schwelbränden entwickeln sich giftige Gase. „Jeder Betriebsinhaber oder GmbH-Geschäftsführer muss sich darüber im Klaren sein,“ so Tschischka, „dass er mit seinem Privatvermögen haftet, wenn in seinem Unternehmen Computersysteme ausfallen und es dadurch zu Datenverlusten mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen kommt, die dessen Existenz in Gefahr bringen.“ Im Schadensfall müsse er gegenüber Gewerbeaufsichtsämtern, Berufsgenossenschaften oder Versicherungen nachweisen, dass die Elektroanlage regelmäßig geprüft wurde. Aber obwohl die Wiederholungsprüfung aller Elektrogeräte und -anlagen in einem Betrieb laut der Unfallverhütungsvorschrift Pflicht ist und Betriebsinhaber für Personen- und Sachschäden haften, vernachlässigen viele Firmen die Wartung ihrer elektrischen Anlagen. Der E-CHECK ist der von den Berufsgenossenschaften anerkannte, normgerechte Nachweis, dass alles in Ordnung ist. „Daran muss doch jeder Betriebsinhaber ein ureigenes Interesse haben“ so Tschischka.
» E-CHECK erspart Betrieben Ärger
E-CHECK erspart Betrieben Ärger
Sicherheit im gewerblichen BetriebRegelmäßige Prüfungen lassen sich aufgrund strenger gesetzlicher Vorschriften in Gewerbebetrieben nicht umgehen. Mindestens alle vier Jahre müssen elektrische Anlagen und ortsfeste Geräte überprüft werden, ortsveränderliche sogar alle sechs Monate. In der Praxis zeigt sich aber, dass die vorgeschriebenen Prüfpflichten oftmals nicht eingehalten werden, weil die Betriebsinhaber darüber nur unzureichend informiert sind. Kommt dann die Berufsgenossenschaft und verlangt entsprechende Prüfprotokolle, stehen meist hohe Zahlungen ins Haus. Denn Unwissen schützt vor Haftung nicht!
Abhilfe leisten zahlreiche Innungsfachbetriebe mit dem E-CHECK. Dieses 1996 eingeführte Prüfverfahren ist die Möglichkeit für den gewerblichen Betrieb sicher zu stellen, dass alles für den einwandfreien Zustand der elektrischen Anlagen und daran angeschlossener Geräte getan wurde. Denn mit dem E-CHECK hat er den Nachweis, dass alle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen wurden um den Schutz vor allem der Mitarbeiter zu gewährleisten. Der E-CHECK wird von den Berufsgenossenschaften akzeptiert und faktisch anerkannt. Häufig gibt sich der Prüfer daher schon mit einem Blick auf die E-CHECK Plakette zufrieden. Der Betrieb wird nicht unnötig lange aufgehalten und kann sich auf seine eigentlichen Arbeiten konzentrieren.
Die Unfall- und Schadenstatistiken der letzten Jahre sind Besorgnis erregend. Die Grenze von 500 Millionen Euro pro Jahr ist mittlerweile erreicht. Überspannungen beispielsweise sorgen oft für Ausfallzeiten bei elektrischen Anlagen und kosten die Betriebe ebenso wie Reparaturen eine Menge Geld. Der E-CHECK bietet größtmögliche Sicherheit vor Sach- und Personenschäden. Die Angestellten arbeiten unter ungefährlichen Bedingungen, was auch unter dem Kostenaspekt nicht zu verachten ist. Denn Unfälle, die im Betrieb passieren, ziehen unangenehme Konsequenzen nach sich. So wird in der Regel von den Berufsgenossenschaften eine sehr genaue Untersuchung eingeleitet um eventuelle Regressansprüche gegen den Arbeitgeber durchzusetzen. Doch mit dem E-CHECK haben die Betriebe die besten Argumente auf ihrer Seite.
Namhafte Versicherungen haben mittlerweile die Vorteile des E-CHECK erkannt und gewähren Prämien, wenn der Betrieb die mit dem Messprotokoll übergebene E-CHECK Urkunde der Versicherung vorlegt. Aber nicht nur dort sparen gewerbliche Betriebe Geld. Die zum E-CHECK gehörende Beratung rund um Energiesparmöglichkeiten und Komfortsysteme ist ein von den Elektrofachbetrieben angebotener Service. Elektrogeräte der neuesten Generation verbrauchen weit weniger Strom als ältere Geräte, so dass sich die Anschaffungskosten nach kurzer Zeit amortisiert haben. Auch das steigende Umweltbewusstsein spielt hier sicher eine Rolle. Die Gerätehersteller unterstützen den E-CHECK und stehen daher in engem Kontakt zu den Elektromeistern, so dass diese laufend über die aktuellen Entwicklungen informiert sind.
Ebenso zahlen sich Komfortsysteme mit der Zeit aus, wenn die Mitarbeitermotivation durch Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, z.B. im Hinblick auf Beleuchtung, Klima oder Kommunikation, verbessert wird.
» Der E-CHECK im öffentlichen Bereich
Der E-CHECK im öffentlichen Bereich
Eine Entscheidung für die SicherheitSeit Jahren steigt die Zahl der durch Elektrizität verursachten Schadensummen unaufhörlich an. Nicht nur wenig erfreuliche und kostenintensive Ausfälle von Elektrogeräten, sondern oftmals auch gravierende Verletzungen sind die Folge. Aus diesem Grund ist inzwischen die regelmäßige Prüfung von Elektroanlagen und Elektrogeräten gesetzlich vorgeschrieben - auch für die Träger öffentlicher Einrichtungen. Sie müssen jederzeit deren einwandfreien Zustand nachweisen können, gerade im Schadensfall gegenüber den Versicherungen. Die beste Möglichkeit zur Absicherung bietet der von Innungsfachbetrieben angebotene E-CHECK.
Denkt man an durch Elektrizität ausgelöste Feuer, kommen einem schnell Bilder von brennenden Einfamilienhäusern oder Fabrikgebäuden in den Sinn. Davon, dass oftmals auch öffentliche Einrichtungen betroffen sind, gehen die wenigsten aus. Doch dies ist der Fall. Ob Schulen, Verwaltungen, Schwimmbäder oder Mehrzweckhallen – jedes Objekt kann bei unsachgemäßer oder veralteter Elektroinstallation zu einer tickenden Zeitbombe werden. Aus diesem Grund sollten die Träger solcher öffentlicher Einrichtungen einen E-CHECK durchführen lassen. Er bietet Vorteile auf dreifacher Basis: Sicherheit, Haftung und Wirtschaftlichkeit.
Ein Verschleiß von elektrischen Anlagen ist – gerade durch die wachsende Anzahl der Geräte – nicht zu vermeiden. Die Unsicherheitsherde nehmen also ständig zu. Um der Fürsorgepflicht gegenüber Mitarbeitern sowie der Verkehrssicherungspflicht gegenüber Personen, die sich im Gebäude aufhalten, nachkommen zu können, bedarf es der Kontrolle durch einen kompetenten Elektrofachmann. Dieser E-CHECK reduziert die Gefahren auf ein Minimum, er garantiert den Trägern der öffentlichen Hand, alles Menschenmögliche für die Sicherheit getan zu haben.
Wenn es zu einem Unfall kommt, gewähren die gesetzlichen Vorschriften keinen Interpretationsspielraum: Der Träger öffentlicher Einrichtungen und Liegenschaften ist für die Sicherheit aller technischen Anlagen in den Gebäuden verantwortlich. Besonders bei Regressforderungen gewinnt dieser Satz große Bedeutung, denn wurde ein E-CHECK durchgeführt, teilt sich die Verantwortung zwischen dem Träger der öffentlichen Einrichtung (Führungsverantwortung) und dem beauftragten Elektrofachbetrieb (Fachverantwortung). Die E-CHECK Plakette dokumentiert den sicheren Zustand aller überprüften elektrischen Geräte und wird durch ein Prüfprotokoll bestätigt.
Nicht zuletzt sprechen zahlreiche wirtschaftliche Aspekte für die Durchführung eines E-CHECK. Die durch den Elektrofachmann entdeckten Schäden und Mängel an der Anlage werden umgehend behoben. Damit werden kostspielige Folgeschäden, wie z.B. Brände oder Personenschäden, und Ausfälle elektrischer Geräte vermieden. Stillstandszeiten und Schadensbehebungen gehören dann der Vergangenheit an. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass große Gebäudeversicherer den E-CHECK als bundesweit einheitliche Maßnahme anerkennen und ihn mit Prämien begünstigen. Des Weiteren reduziert sich der Verwaltungsaufwand in erheblichem Maße, da eine Terminüberwachung für regelmäßig anfallende Prüfungen nicht mehr von Nöten ist. Hier werden die städtischen und kommunalen Bauhöfe entlastet.
Obendrein stärken die Träger öffentlicher Einrichtungen den Mittelstand und tragen zu dessen Belebung bei, wenn öffentliche Aufträge an lokale Elektrohandwerksbetriebe vergeben werden.
Alles in allem ist der E-CHECK also eine gute Sache und bringt dem öffentlichen Bereich Vorteile, die nicht zu verachten sind. Nicht zu vergessen: Die Pflicht ruft!
» E-CHECK Plus!
E-CHECK Plus!
Mit der Sicherheit kommt jetzt das Sparen!Sie kennen den E-CHECK? Die professionelle Prüfung der elektrischen Anlagen und Geräte nach den VDE-Normen? Es wurde bei Ihnen Zuhause schon einmal ein E-CHECK durchgeführt? Dann ist Sicherheit und Energiesparen ein wichtiges Thema für Sie! Bei der Prüfung haben Sie sicherlich festgestellt: Zusätzlich zum professionellen Check der elektrischen Installation erhalten Sie von Ihrem Elektromeister weitere elektrifizierende Dienstleistungen.
Vor allem dann, wenn es um Energieeinsparung geht. Von ihm können Sie erfahren, wie viel Energie ihre Geräte verbrauchen. Zum Beispiel wie viel Strom die alte Kühltruhe im Keller frisst? Oder wann es sich lohnt, vorhandene Glühlampen gegen Energiesparlampen auszutauschen. Der moderne E-Handwerksbetrieb ist Spezialist für die Beratung rund um den Energieverbrauch in Ihren vier Wänden!
Sie planen, in nächster Zeit zu bauen oder Ihr Haus zu renovieren?
Energiesparen wird vor allem dann richtig spannend, wenn Sie planen, in nächster Zeit zu bauen oder Ihr Haus grundlegend zu renovieren. Bei einem solchen Vorhaben haben Sie die Möglichkeit, alles von Anfang an auf Energieeffizienz zu trimmen. Was das genau bedeutet? Das Zauberwort Energieeffizienz steht für ein sinnvoll abgestimmtes Miteinander aller Funktionen eines Gebäudes. Wie bei einem Konzert werden die einzelnen Instrumente – also die verschiedenen Energiequellen - harmonisch aufeinander abgestimmt und die vorhandenen Potenziale maximal ausgeschöpft. Das Ergebnis: mehr Leistung mit
weniger Energie!
Stimmen Sie ein Energiekonzert an!
Beispiel: Eine Wärmepumpe nutzt die in der Umwelt – z.B. in der Luft, im Erdreich oder im Grundwasser natürlich vorhandene Wärme, um damit das Gebäude zu beheizen. Zusammen mit einer Solarthermieanlage auf dem Dach, die das Brauchwasser aufheizt, werden vorhandene Umweltressourcen im höchsten Maße effizient genutzt. Wie beim Musikkonzert ist es wichtig, dass das Zusammenspiel der verschiedenen technischen Einrichtungen – Heizung, Warmwasserbereitung, Belüftung, Beleuchtungsanlagen, Sicherheitseinrichtungen, elektrische Geräte wie Waschmaschine, Trockner, Küchengeräte etc. – sinnvoll dirigiert wird.
Mit Bordcomputer Öl, Gas, Strom und Wasser sparen!
Energiesparen bedeutet heute nicht, auf Komfort zu verzichten. Im Gegenteil: Moderne Gebäudesystemtechnik macht es erst möglich, dass der Komfort steigt und dabei doch der Verbrauch sinkt. Die Funktionen sind einfach zu bedienen, sie arbeiten komplett vernetzt und die angeschlossenen Geräte kommunizieren untereinander. In Neubauten sind solche Gebäude-„Dirigenten“ heute selbstverständlich. Sie lassen sich aber ebenso sinnvoll bei Sanierungen nachrüsten. Genauso wie die Kfz-Elektronik dafür sorgt, dass zu hohe Geschwindigkeit in der Kurve automatisch gedrosselt wird, denkt die Gebäudesteuerung beim schlauen Haus mit: Sie fährt beispielsweise die Heizung runter, wenn ein Fenster offen steht.
Kein Horrorfilm! Stromverbrauch auf dem Fernsehbildschirm
In naher Zukunft wird es sogar möglich sein, den Energieverbrauch 1:1 – also in Echtzeit – am TV- oder Computer-Bildschirm abzulesen. Elektronische Haushaltszähler und Messgeräte zeigen exakt an, wie viel Strom, Öl, Gas oder Wasser gerade verbraucht wird. Wie beim Autotacho ist abzulesen, wie viel Liter Öl die Heizung gerade schluckt und wie viel Kilowattstunden Strom gerade im Haus verbraucht werden. Der Energietacho erscheint auf dem TV-Bildschirm und natürlich auch auf dem PC-Bildschirm. Auf diese Weise erfahren Wohnungsbesitzer und Hauseigentümer, wo sich die Energiefresser in den eigenen vier Wänden verstecken.
Darüber hinaus hat die Bundesregierung jüngst entschieden, dass Energieversorger künftig ihren Kunden die persönlichen Verbrauchsdaten von Strom, Gas, Wasser etc. detailliert zur Verfügung stellen müssen. Die Verbraucher haben dann die Möglichkeit, den Stromverbrauch an Ihren Elektromeister weiterzuleiten. Als Ihr Energiemanager wird er die Daten auswerten und sich anschließend mit Ihnen beraten, wie effizient gespart werden kann.
Strom weniger teurer geworden als Gas und Öl
Teuerungsrate von Strom fällt im Vergleich zu Heizöl und Gas in den vergangenen zehn Jahren am geringsten aus. Die meisten Haushalte verbrauchen beim Heizen, im Haushalt und beim Arbeiten viel zu viel Energie. Das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) hat jüngst ermittelt: Ein Drei-Personen-Haushalt mit zwei Autos und Gasheizung zahlt im Jahr 2007 fast 5.000 Euro für seinen Kraftstoff-, Gas- und Stromverbrauch. Das sind satte 2.000 Euro oder ganze 70 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Die Kosten für Strom sind am geringsten gestiegen: Sie haben sich in den vergangenen zehn Jahren im Vergleich zu Heizöl (plus 163 Prozent) und Gas (plus 108 Prozent) nur um ein Drittel verteuert*. Steuer- und Abgabenerhöhung sowie der Anstieg der Weltmarktpreise nennt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) als Hauptgründe. „Die Bundesbürger können zwar weder den Steuern noch dem Diktat des Weltmarkts entkommen. Was sie allerdings in der Hand haben, um ihre Energierechnung zu drücken, ist ihr eigener Verbrauch“, fasst das IW zusammen und empfiehlt beim Kauf neuer Haushaltsgeräte dringend auf eine günstige Energieeffizienzklasse zu achten.
*Quelle: MWV, Eurostat, IW Köln
» Der E-CHECK schützt vor Stromunfällen und hilft sparen
Der E-CHECK schützt vor Stromunfällen und hilft sparen
E-CHECK - Sicherheit, Komfort und EnergiesparenSchwerpunkte des E-CHECK liegen auf Sicherheit, Komfort und Energiesparen. Ebenso wie ein Auto müssen auch elektrische Anlagen und Geräte regelmäßig auf Sicherheit und Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Die Vorschriften sind wenig bekannt und werden nur selten eingehalten. Genau hier setzt der E-CHECK an: Er ist das anerkannte Prüfsiegel der Elektro-Fachbetriebe für elektrische Anlagen und Geräte. Der E-CHECK schützt vor Schäden und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf. Er stellt sicher, dass gesetzliche Vorschriften und Prüffristen eingehalten werden.Elektrische Anlagen und Geräte stellen eine ernsthafte Gefahrenquelle dar. Die Folgen sind verheerend: Mehr als 600 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr bei Bränden. Brandursache Nummer eins: Blitzschlag und Strom. Nimmt man Überspannungs- und weitere Schäden hinzu, so gehen die Sachschäden in die Milliarden. In vielen Fällen hätten diese relativ großen Schäden durch eine vergleichsweise einfache Prüfung verhindert werden können: 1996 führte das Deutsche Elektrohandwerk den E-CHECK ein. Der E-CHECK ist die offizielle Prüfplakette des Deutschen Elektrohandwerks für Elektroanlagen und alle Elektrogeräte. Er dokumentiert den ordnungsgemäßen Zustand der Anlagen und ermöglicht die Erkennung von Gefahren, bevor ein Schaden entstehen kann. Dazu Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Elektrohandwerke: „Diese Prüfung darf nur vom geschulten Innungsfachbetrieb durchgeführt werden. Das garantiert die Qualität des E-CHECK.“ So könne aber auch sichergestellt werden, dass der E-CHECK eben nicht mit dem Prüfprotokoll und der E-CHECK Plakette aufhört. Die E-CHECK Prüfung ist vielmehr die Basis für eine ganze Reihe von Verbesserungen, die durch den intelligenten Einsatz von neuen elektrischen Anlagen und Geräten realisiert werden können. Tschischka weiter: „Es geht darum, Energie zu sparen und gleichzeitig die Sicherheit und den Komfort zu erhöhen.“ Auf Wunsch wird deshalb im Rahmen der E-CHECK Prüfung auch eine Energieberatung durchgeführt: Der Elektrofachmann überprüft dann auch den Energieverbrauch der elektrischen Anlagen und Geräte im Haus. Er zeigt Einsparpotenziale auf und entwickelt Verbesserungsvorschläge. Deshalb ist die besondere E-CHECK Qualifikation des prüfenden Elektro-Fachbetriebes so wichtig: Denn nur der geschulte Fachmann kann aus diesem komplexen Zusammenspiel verschiedener Systeme eine individuelle Lösung für jeden Kunden erarbeiten.Ergebnis des E-CHECK ist in jedem Fall ein detailliertes Prüfprotokoll, in dem die Prüfung genau dokumentiert wird. Der E-CHECK gibt damit die Gewissheit, dass die geprüften Elektroinstallationen und -geräte allen Sicherheitsaspekten genügen.Wenn doch einmal etwas passiert, schützt der E-CHECK vor Haftung: Mit dem Prüfprotokoll lässt sich einwandfrei dokumentieren, dass die elektrischen Anlagen und Geräte in Ordnung waren. Auch die Versicherungen und Berufsgenossenschaften haben den Nutzen dieser Prüfung erkannt: Inzwischen gewähren renommierte Versicherer günstigere Prämien zum Beispiel bei Gewerbepolicen oder bei Feuerversicherungen, wenn regelmäßig ein E-CHECK durchgeführt wird. „Damit ist bewiesen, dass mit einer sachgemäßen und kompetenten Prüfleistung durch den Innungsfachbetrieb tatsächlich Schäden verhindert werden können.“, freut sich
Walter Tschischka.
» Der E-CHECK – Vorsorge statt Sorge
Der E-CHECK – Vorsorge statt Sorge
Sicherheit und Energiesparmöglichkeiten aus einer HandDer Umgang mit Strom kann zu einer (lebens-)gefährlichen Angelegenheit werden. Wohnungseigentümern, Hausbesitzern, Mietern und Gewerbebetrieben wird jetzt aber ein sicherer Schutz geboten: Die Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte im Rahmen des E-CHECK reduziert die Schadenrisiken auf ein Minimum und spart zudem auch noch Geld.
Dass nach VDE-Norm seit dem 1. Oktober 1997 auch Wohnungen und privat genutzte Gebäude von der Prüfpflicht der elektrischen Anlagen nicht mehr ausgeschlossen sind, ist ein Faktum, dem sich Eigentümer, Vermieter und Mieter nicht länger verschließen sollten. Doch noch heute ist im Bewusstsein vieler Hausbesitzer und Mieter die Meinung verankert, die Elektroinstallation sei „auf alle Ewigkeit“ ausgelegt. Die Sach- und Personenschäden und deren Entwicklungen der letzten Jahre zeigen jedoch, dass dies ein fataler Irrtum ist. Erst im November vergangenen Jahres ereignete sich wieder einmal ein tragischer Unfall, als ein Kleinkind durch die unfachmännische Installation einer Steckdose durch einen Laien sein Leben verlor. Die Untersuchungsbehörden waren sich in diesem Fall sicher, dass das Kind noch leben könnte, wenn eine Sicherheitsüberprüfung wie der E-CHECK durchgeführt
worden wäre.
Die Sicherheitslösung für den privaten Haushalt
Die ausschließlich von Fachbetrieben der Elektroinnungen vergebene E-CHECK Plakette dokumentiert, dass zum Zeitpunkt der Überprüfung und gegebenenfalls erfolgter Instandsetzung keine Sicherheitsmängel an den elektrischen Anlagen und daran angeschlossenen Geräten bestehen. So sind Familien und gerade Kinder, die die Gefahren von Elektrizität noch nicht einschätzen können, optimal geschützt, da die hohen Schadenrisiken wie elektrischer Schlag, Überspannung oder Brand mit Hilfe des E-CHECK minimiert werden. Er garantiert, dass die Elektroinstallation und die Elektrogeräte dem jeweils erforderlichen Stand der Sicherheitstechnik entsprechen und dass gefährliche Mängel erkannt worden sind. Als „sichtbarer Beweis“ dienen die Plakette sowie das nach Beendigung des E-CHECK überreichte Prüfprotokoll.
Versicherungen bieten Prämienvorteile
Des Weiteren sichert der E-CHECK den Eigentümer oder Vermieter weitestgehend juristisch ab. Das Gesetz bestimmt, dass Vermieter verpflichtet sind, ihr Mieteigentum während der Mietzeit in dem Zustand zu erhalten, wie es dem Vertrag entspricht, und schließt damit auch eine regelmäßige Prüfung der technischen Einrichtungen ein. Im Schadenfall muss der einwandfreie Zustand der Elektroanlage nachgewiesen werden, um Regressforderungen entgegnen zu können. Das gilt selbstverständlich auch für gewerbliche Betriebe. Diese sichern sich mit dem E-CHECK ab, so dass sie im Haftungsfall ihrer Nachweispflicht Genüge leisten können. Dazu dient das Prüfprotokoll als Beleg zur Vorlage bei den Versicherungen. Viele führende Versicherungen, aber auch die Berufsgenossenschaften haben den E-CHECK mittlerweile als eine gründliche, anerkannte und normengerechte Prüfung der gesamten elektrischen Anlage anerkannt und gewähren Prämienvorteile.
Enormes Sparpotenzial mit Energieberatung
Dies ist aber nicht der einzige wirtschaftliche Faktor, der für den E-CHECK spricht. Die zum E-CHECK gehörende Beratung rund um Energiesparmöglichkeiten durch elektrische Geräte und Systeme ist ein von Elektrofachbetrieben angebotener Service. Elektrogeräte der neuesten Generation verbrauchen schließlich bis zu 50% weniger Strom als Geräte aus den 70er Jahren. Die Anschaffungskosten amortisieren sich daher ziemlich schnell. Im Rahmen der E-CHECK Energieberatung zeigt der Elektro-Fachmann Einsparpotenziale auf und entwickelt individuelle Verbesserungsvorschläge. Und zwar nicht nur in Bezug auf Geräte, sondern auch für die komplette Elektroinstallation.
Auch Betriebe sind optimal geschützt
Für den Unternehmer bedeutet der E-CHECK nicht nur Schutz für die Mitarbeiter. Das Risiko von Geräteausfällen, hohen Reparaturkosten und Folgeschäden durch mangelnde Wartung wird mit Hilfe der Prüfung minimiert.
Regelmäßige Prüfungen lassen sich auch gar nicht umgehen, da sie gesetzlich vorgeschrieben sind: Rechtliche Grundlagen für die Prüfungen findet man in der Unfallverhütungsvorschrift der Berufsgenossenschaften BGV A3. Dort sind Richtwerte für Prüfungsintervalle genannt. Demnach sollen ortsfeste Geräte mindestens alle vier Jahre, ortsveränderliche sogar alle sechs Monate geprüft werden. Die mannigfachen Vorteile, das Sicherheits- und Sparpotenzial, haben mittlerweile viele Betriebe erkannt und entscheiden sich deshalb für den E-CHECK.
Kurzum: Der E-CHECK bietet Schutz und spart Geld und ist daher mit Sicherheit eine richtige Investition.
» Mit Brandmeldern gegen Rauchtote
Mit Brandmeldern gegen Rauchtote
In anderen Ländern sind Rauchmelder PflichtBundesweit sterben pro Jahr mehr als 600 Menschen bei Bränden, die meisten von ihnen an Rauchvergiftung. Über 5.000 Menschen werden verletzt. Das sind zu viele! Während in anderen Ländern Rauchmelder Pflicht sind, haben im sonst so sicherheitsbewussten Deutschland gerade mal acht von hundert Häusern und Wohnungen diesen Schutz. Das sind zu wenig, es müssten wesentlich mehr sein! In den USA, in denen inzwischen 93 Prozent der Haushalte mit mindestens einem Brandmelder ausgestattet sind, verringerte sich die Zahl der Opfer auf die Hälfte. „Auch in Deutschland kämen deutlich weniger Menschen zu Schaden, wenn in jedem Haushalt Rauchmelder installiert wären“, sagt Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH).Ursachen für die etwa 200.000 Brände im Jahr sind sehr oft technische Defekte wie Kurzschlüsse in alten und ungewarteten Installationen. Aber auch schadhafte Elektrogeräte oder Geräte im Stand-by-Betrieb können jederzeit zum Brandherd werden. Deshalb empfiehlt das Elektrohandwerk, regelmäßig einen E-CHECK durchzuführen. Diese normengerechte Prüfung garantiert den einwandfreien Betrieb der elektrischen Installation und Geräte im Haushalt.Eine Pflicht, Rauchmelder zu installieren, gibt es in Deutschland aktuell nur in vier Bundesländern: Saarland, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Hessen. Hiervon sind meist nur Neubauten betroffen, für bestehende Gebäude gibt es leider langfristige Übergangsregelungen. Dabei ist die Anbringung von Qualitäts-Rauchmeldern durch einen Fachbetrieb kein großer Aufwand. Er berät über die korrekte Platzierung und vernetzt die Brandmeldeanlage – wenn erforderlich – zu einem lückenlosen Gebäudeschutz. So kann der Kunde auch sichergehen, dass er sich ein Qualitätsgerät ins Haus geholt hat. Denn Billigprodukte, die nicht VdS-geprüft sind, bieten keinerlei Sicherheit.Worauf Haus- und Wohnungseigentümer ebenso wie Mieter und Gewerbetreibende achten müssen, das sagen ihnen die Innungsbetriebeder Elektro- und Informationstechnischen Handwerke.Rauchmelder: „Billig“ kann das Leben kosten!Die Feuerwehr rät zu Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern, möglichst aber auch in Fluren und abgelegenen Räumen wie Abstellkammern, Keller oder Dachboden. Gleiches gilt für Geschäftsgebäude und Ferienhäuser. Im Falle von Rauchentwicklung alarmiert ein lauter Signalton die Menschen im Gebäude. Die Brandmelder sollten unbedingt VdS-geprüft sein und im Fachhandel bezogen werden. Qualitätsprodukte reagieren sensibler und lösen den Warnton schneller aus. Manche ungeprüften Billiggeräte schlagen erst bei einer Rauchkonzentration von 30 Prozent Alarm. Das kann das Leben kosten. Rauchmelder mit VdS-Prüfzeichen alarmieren bereits bei etwa 1,1 Prozent Rauchdichte. Qualitätsmelder lösen zudem durch Insekten- und Lichtschutz sowie ihre moderne Technik kaum Fehlalarme aus. Ganz im Gegensatz zu Billig-Plagiaten, die versehen mit gefälschten Prüfsiegeln in 1600 Filialen eines Billig-Discounters angeboten wurden. Im nachträglichen Test erfüllte kein einziges Gerät die Sicherheitskriterien. Auch führende Baumarktketten nahmen daraufhin alle ihre Rauchmelder sicherheitshalber aus den Regalen, da viele typgleich mit den Plagiaten aus den Billig-Discountern waren. Der Griff zu Billigangeboten kann sich also rächen. Das Leistungspotenzial der Produkte wird oft nicht ausgeschöpft, weil unfachmännische Installationen die Arbeit des Profis nicht ersetzen können.Zum Nachrüsten eignen sich übrigens batteriebetriebene Rauchmelder, sie funktionieren dann unabhängig von jeder Leitung. Mit handelsüblichen Batterien sind die Geräte über mehrere Jahre betriebsbereit. Ein notwendiger Batteriewechsel und Störungen werden angezeigt, die Funktionsbereitschaft lässt sich jederzeit ausprobieren. In Neubauten sollten Rauchmelder an die Netzspannung angeschlossen sein, so dass die Batterien nicht ausgewechselt werden müssen. Sollte durch den Brand der Strom ausfallen, sorgen eingebaute Akkus für den sicheren Betrieb.
» Mit E-CHECK gegen Überspannung!
Mit E-CHECK gegen Überspannung!
E-CHECK gegen Überspannung2,2 Mio. Volt! So hoch kann die elektrische Spannung in Blitzen sein, die mit Temperaturen von bis 30.000 Grad Celsius bei Gewittern zur Erde rasen. Im vergangenen Jahr wurden allein in Deutschland 1.675.906 Blitzeinschläge registriert. 430.000 Mal entstand daraus ein Schaden an Gebäuden und Einrichtungen, melden die Versicherungen. Die Schadenssumme lag gesamt bei 230 Mio. Euro.
Wie man sein Haus gegen Blitzeinschlag und indirekte Auswirkungen am besten schützt, das wissen die Innungsbetriebe der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke.
Was die wenigsten Endverbraucher wissen: Blitze verursachen nicht nur Brände. „Blitze erzeugen starke elektrische und magnetische Felder und können so im weiten Umkreis sämtliche elektrische und elektronische Anlagen lahm legen“, erklärt Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). Das Problem: In Privathaushalten und Gewerbebetrieben arbeiten immer mehr „blitzanfällige“ Elektrogeräte und -installationen. Allein in jedem zweiten Haushalt steht heute ein Computer, immer mehr Bürger haben vernetzte PC- und Kommunikationsanlagen, Zweit- und Drittfernseher, Video- und DVD-Player sowie hochwertige HiFi-Systeme. Sie können durch Überspannung auf einen Schlag ruiniert werden. Noch dramatischer sieht es in Gewerbebetrieben aus. „Ob Schreinerei oder Steuerberater – überall stehen heute PCs und Server. Und sind die Firmendaten erst einmal weg, dann wird es oft richtig teuer!“, so
Walter Tschischka.
Wenn es in Haus, Büro und Betriebsgebäuden um Schutz vor Blitzen und Überspannung geht, sollten Verbraucher dem Handwerk mit dem E-Blitz vertrauen. Die Fachleute vom Elektrohandwerk beraten ausführlich über einzelne Maßnahmen und erstellen individuelle Schutzkonzepte für Privathäuser und Gewerbegebäude. Zudem geben sie für vorhandene Installationen, die sie geprüft bzw. in einen ordnungsgemäßen Zustand gebracht haben, die E CHECK Plakette aus. Somit steht dem einwandfreien Betrieb der Blitzschutz- und Überspannungsanlage nichts im Wege.
Viele Schäden entstehen, obwohl die Elektroanlage eigentlich seit Jahren einwandfrei funktioniert. „Der Grund dafür sind meist fehlende, moderne Schutzsysteme oder es mangelt an der Wartung“, weiß Tschischka. Worauf Hauseigentümer und Immobilienfachleute achten müssen, das zeigen die regionalen Elektro-Innungen während der E-CHECK Aktionstage
in Zusammenarbeit.
Blitz- und Überspannung – perfekt mit dem E-CHECK!
Schutz vor Blitzeinschlag und Überspannung sollte am besten bereits
beim Bau des Gebäudes mit eingeplant werden. Der Aufwand liegt bei etwa einem Prozent der Bausumme. Er kann allerdings auch nachträglich installiert werden. Experten unterscheiden zwischen dem äußeren und dem inneren Blitzschutz. Während der äußere Schutz mit einem Blitzableiter die Gebäudehülle vor Einschlägen bewahrt, schützt der innere davor, dass Überspannungen und Spannungsschwankungen Geräte beschädigen. Der Fachmann installiert den erforderlichen Grob, Mittel-, und Feinschutz in der Gebäudeeinspeisung, den Etagenverteilern sowie an den jeweiligen Gerätesteckdosen. Zudem haben hochwertige Markengeräte auch einen internen Überspannungsschutz. Darauf sollten Verbraucher beim Kauf von elektrischen Geräten achten.
Bestehende Anlagen müssen regelmäßig gewartet und geprüft werden. Der E-CHECK ist die anerkannte, normengerechte Prüfung aller elektrischen Anlagen und Geräte in einem Gebäude im Sinne der jeweils geltenden VDE-Bestimmungen. Beim E-CHECK prüft der Innungsbetrieb die Installation also auch auf Stromschlag, Brand- und Überspannungs- risiken. Ist die Anlage in Ordnung, wird der einwandfreie Zustand durch die E-EHCEK Prüfplakette bestätigt, Der Zustand der Anlagen und Geräte wird darüber hinaus in einem detaillierten Prüfprotokoll dokumentiert. Hier werden auch zu behebende
Mängel aufgezeichnet.
