Aktuelles vom 05.10.09
„Deutschland wird sicherer!“
Sicherheit ist angesagt: 340.000 Schäden durch Netzüberspannung nach Blitzeinschlägen melden die Versicherer für das Jahr 2008. Doch nicht nur Naturereignisse gefährden die Sicherheit von Heim und Gut. Es gibt auch kriminelle Gefahren. So stieg beispielsweise die Zahl der Wohnungseinbrüche am helllichten Tag im gleichen Zeitraum bundesweit um acht Prozent auf über 40.000. Meldungen über Brände und tödliche Unfälle durch Stromschlag erschrecken die Öffentlichkeit. Darüber hinaus reißen unaufhaltsam steigende Energiepreise Löcher in die Haushaltskassen und verunsichern die Verbraucher.Sicherheit ist also angesagt! Mit ihrer Kampagne „Deutschland wird sicherer!“ wollen die E-Handwerke aufzeigen, wie Eigentümer und Mieter ihre vier Wände besser schützen, z. B. durch Alarmanlagen, Blitz- und Überspannungsschutz oder mit Rauchmeldern. Mit dem E-CHECK überprüfen die Elektrofachbetriebe zudem die gesamte elektrische Anlage auf ihre Funktionstüchtigkeit und schaffen so Sicherheit für die Bewohner. Zugleich beraten die E-Spezialisten, wie sich mit moderner Gebäudesteuerung teure Energie wirtschaftlich und effizient nutzen lässt.
Schutz gegen 2,5 Mio. Blitze im Jahr
Die Sicherheitsfachleute aus den E-Handwerken bieten komplexe und anspruchsvolle Lösungen für den Schutz gegen Blitzeinschlag und Überspannung. Die Wohnungen und Gebäude sind heute immer mit sensibler Haustechnik ausgestattet. Der Fachmann unterscheidet bei der Planung einer Schutzeinrichtung in den äußeren und inneren Blitzschutz, der individuell aufeinander abgestimmt wird. Ähnliches gilt für einen professionellen Brandschutz. Rauchmelder sind dann besonders effektiv, wenn sie in eine Überwachungsanlage integriert sind. Zugleich gewährleisten nur Qualitätsprodukte wirklich Sicherheit. Wer auf Billigware setzt, riskiert, dass die Rauchmelder im entscheidenden Moment versagen.
E-CHECK ortet unsichtbare Gefahren
Der E-CHECK dokumentiert den ordnungsgemäßen Zustand einer elektrischen Anlage und ihr Funktionieren. Um dies zu gewährleisten, wird der E-CHECK nur von extra hierfür geschulten Innungsfachbetrieben durchgeführt. Er bietet Vermietern und Hauseigentümern Sicherheit, dass die geprüfte Elektroinstallation und die geprüften Elektrogeräte allen Sicherheitsaspekten genügen. Außerdem schützt er im Regelfall bei eventuellen Schadensersatzansprüchen der Versicherer.
Menschen wünschen sich mehr Sicherheit
Das Bedürfnis nach Sicherheit steigt über alle Generationen hinweg: Laut der jüngsten Schell-Jugendstudie halten acht von zehn Jugendlichen Sicherheit inzwischen für einen wichtigen Lebenswert. Während junge Menschen wohl hauptsächlich eine sichere Zukunft im Blick haben, bekommen mit fortschreitendem Lebensalter häufig die Sicherheit des persönlichen Wohls und der Erhalt des Erschaffenen einen höheren Stellenwert. Um acht Prozent auf 42.240 erhöhte sich 2008 die Zahl der Wohnungseinbrüche, die tagsüber geschahen. Insgesamt meldet das Bundeskriminalamt 108.000 Wohnungseinbruchsdiebstähle. Der Einbruchschutz gewinnt also an Bedeutung. Die Fachbetriebe der E-Handwerke sind spezialisiert auf Einbruchschutz durch Alarmanlagen, z. B. auch funkgesteuert, oder durch Videoüberwachung der Innenräume und der Gebäudehaut sowie über Zutrittsüberwachung oder Anwesenheitssimulation. Die autorisierten Firmen arbeiten eng mit Sachverständigen, Versicherern und der Polizei zusammen und sind stets nicht nur technisch auf dem neuesten Stand.
Kostentransparenz durch Vernetzung:
Das „Intelligente Haus“ hilft sparen
Neben offensichtlichen Formen der Sicherheitsgefährdung existieren ganz aktuelle Themen, die für viel Unsicherheit in der Bevölkerung sorgen. „Steigen die Energiepreise weiter so wie bisher?“, fragen sich die Verbraucher heute. Von 1995 bis 2007 haben die jährlichen Ausgaben für die Wohnenergie je Haushalt laut Berechnungen des Statistischen Bundesamt um 50 Prozent zugenommen. Viele Kunden suchen daher Rat bei ihrem Elektrofachmann. Gerade in den Medien wird immer häufiger über neue Methoden bei der Energieverbrauchsmessung berichtet. Die Fachwelt nennt es Smart Metering oder „Intelligentes Messen“. Gemeint ist das Messen des Energieverbrauchs mit digitalen Messgeräten. Sie machen den Verbrauch von Strom, Gas, Öl oder Wasser transparent. Ziel ist es, zeitnah ablesen zu können, wie viel gerade verbraucht wird – ähnlich wie beim Treibstoffverbrauch im Auto, der 1:1 über das Display des Bordcomputers angezeigt wird. Das „Intelligente Messen“ ist dann besonders sinnvoll, wenn auch das Gebäude „mitdenkt“. Ein solches „Intelligentes Haus“ ist über einen Computer vernetzt und seine Funktionen werden zentral gesteuert. Der Verbrauch aller Geräte und Anlagen wird der Energieaufwand effizient gemanagt.
Die Fachleute aus dem E-Handwerk sind in allen Fragen des Energieverbrauchs neutrale Berater, die über die neuesten Entwicklungen Bescheid wissen. Sie beraten einerseits beim Kauf neuer energiesparender Geräte und andererseits dazu, wie jeder Haushalt darüber hinaus Energie und somit Kosten sparen kann.

