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Wirtschaftlichkeit für Werkstätten und Fertigung

Wirtschaftlichkeit für Werkstätten und Fertigung

Es gilt für die Werkstatt eines Handwerks- betriebes genauso wie für die moderne  Fertigungshalle eines mittelständischen Unternehmens: Wo produziert wird, ist der  Stromverbrauch besonders hoch. Gut, dass auch die Einsparpotenziale groß sind:  bis zu 50 %.

 
Allein die elektrischen Antriebe verursachen in Industrie  und Handwerk rund zwei Drittel des Stromverbrauchs.  Durch Einsatz von elektronischen Drehzahlregelungen wäre  der Verbrauch um 15 % zu reduzieren – das entspricht mit  mehr als 4.000 Megawatt der Leistung von drei bis vier großen  Kraftwerken (Quelle: Bundesministerium für Umwelt,  Naturschutz und Reaktorsicherheit – BMU). Auch die Kälteerzeugung  birgt große Einsparpotenziale: Die Leistungsspitzen  verursachen hohe Kosten. Durch einen Maximumwächter  bzw. ein intelligentes Lastmanagement kann der Großteil  des Stromverbrauchs  günstig über den Tag verteilt werden.  

Volle Drehzahl auf Kostensenkung.  

Wenn es um das Messen, Steuern und Regeln geht, kann  konventionelle Technik zu hohen Energieverlusten führen.   Der Einsatz intelligenter Steuerungs- und Automatisierungs-  technik dagegen reduziert den Energieverbrauch um 30 %  bis 50 %. Nutzen Sie Ihre Energie effizienter – z. B. mit speicherprogrammierbaren  Steuerungen (SPS) oder Frequenzumrichtern  für Motoren. Generell gilt es, systematisch die  Schwachstellen herauszufinden. Im Einzelfall beginnt ein  durchdachtes Energiesparkonzept immer mit einer ganzheitlichen  Bedarfsanalyse Ihrer Werkstatt oder Fertigung.  Sprechen Sie Ihren E-Handwerksexperten  darauf an.  

Die entscheidenden Vorteile:
 

  • Allgemeine Rationalisierungsvorteile  im Produktionsprozess. 
  • Konsequente Energieeinsparung durch den Einsatz effizienter Antriebe. 
  • Kostensenkung durch Effizienzsteigerung in allen Prozessabläufen.  

Tipp

  • Energie und Kosten sparen
    Die KfW unterstützt mit dem ER P-Umwelt- und  Energieeffizienzprogramm die Anschaffung neuer  und energieeffizienter Produktionsanlagen, Antriebe  und Maschinen, wenn sie mindestens 15 %  sparsamer sind als der Branchendurchschnitt.  Mehr unter www.kfw.de
  • Zahlen, die für sich sprechen 
    Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie  e. V. (ZVEI) hat errechnet, dass durch  den Einsatz von Energiesparmotoren in der deutschen  Industrie 5,5 Milliarden Kilowattstunden  (kWh) Strom wirtschaftlich eingespart werden  könnten. Energiesparmotoren sind Motoren, die  die europäische Effizienzklasse EFF1 einhalten.  Ihr Einsatz lohnt sich in der Regel schon ab einer  jährl. Nutzungsdauer von 2000 Betriebsstunden.

Effiziente Lösungen  

  • Setzen Sie für Elektromotoren, die überwiegend  mit Teillast fahren, Drehzahlregler ein – sie  amortisieren sich in der Regel innerhalb von zwei  Jahren.  
  • In einem Fertigungsbetrieb werden durchschnittlich  65 % der gesamten genutzten Energie von  Motoren verbraucht.*  
  • Der Einsatz von energieeffizienten Motoren und  Antrieben kann den hier enstehenden Energieverbrauch  um bis zu 15 % reduzieren.*  
  • Mehr als 90 % der Lebenszykluskosten entfallen  auf den Betrieb eines Antriebs (Stromverbrauch,  Wartung etc.). Den höchsten Effizienzgewinn  erzielt man bei Motoren mit elektronischen Drehzahlregelungen.  

* Brammer-Energie Studie 2008  

 

Niederspannungs-Frequenzumrichter

Die rückspeisefähigen Niederspannungs-Frequenzumrichter sind vollintegrierte Einheiten mit kompakten Abmessungen. Durch die Energierückspeisung haben sie zwei bedeutende Vorteile gegenüber konventionellen Umrichtern: Sie können Energieaus dem Prozess zurückgewinnen und in das Netz zurückspeisen, und ihr exzellentes Oberschwingungsverhalten trägt zur Aufrechterhaltung der Qualität des Einspeisenetzes bei.

Stromversorgungen

Die kompakten Stromversorgungen STEP, Mini oder Trio für eine zuverlässige Spannungsversorgung in Steuerungsanlagen für höchste Anlagenverfügbarkeit.

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