Schalter und Steckdosen zukunftsfähig planen

Bei der Planung der elektrischen Ausstattung schon jetzt an zukünftige Anforderungen denken.

© ArGe Medien im ZVEH

Bei einem Neubau oder der Modernisierung eines Bestandsgebäudes sollten sich Bauherren frühzeitig mit der technischen Ausstattung, vor allem bei der elektrischen Anlage, auseinandersetzen. So sollte genau geplant werden, wie viele Stromkreise, Steckdosen, Leuchten- sowie Fernseh- und Kommunikationsanschlüsse nötig sind. Auch eine mögliche Aufrüstung zum Smart Home sowie Nutzungsänderungen der Räume und zukünftige Komfort- und Sicherheitsbedürfnisse sollten bedacht werden. So lassen sich beispielsweise Lichtschalter in einer Höhe von etwa 85 Zentimetern auch gut von Rollstuhlfahrern erreichen, ausgestattet mit einem farbigen oder leuchtenden Rahmen auch im Dunkeln.

Wertvolle Orientierung für die Mindestausstattung der Elektroinstallationen bietet die Richtlinie RAL-RG 678. Sie enthält eine ausführliche Beschreibung von verschiedenen Ausstattungsstufen für jeden Raum, vom Mindeststandard bis zur Komfortvariante mit Gebäudeautomation. Zusätzlich gibt sie die Anzahl der Anschlüsse für Elektrogroßgeräte, Stromkreise, Schalter und Steckdosen sowie Beleuchtung und Kommunikationsanlagen an. Für die Planung der elektrischen Ausstattung sollte unbedingt der Innungsfachbetrieb hinzugezogen werden: www.elektrofachbetriebe.org.