Brandgefahr durch beschädigte Kabel

Studie zum Welt-Brandschutztag unterstreicht die unterschätzte Gefahr von Kabelbränden.

© ArGe Medien im ZVEH

Offenes Kaminfeuer oder brennende Kerzen in der Wohnung stellen für viele Menschen ein Brandrisiko dar. Nur rund 40 Prozent der Deutschen weiß allerdings, dass auch beim Anbohren von Kabeln oder Leitungen ein Feuer entstehen kann. Der Gefahr von Fehlerlichtbögen ist sich nur rund ein Drittel der Deutschen bewusst. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die die Eaton Electric GmbH anlässlich des Welt-Brandschutztags am 9. Oktober in Auftrag gegeben hat. Das Ziel des Welt-Brandschutztags ist es, mehr Aufmerksamkeit für die Gefahren von Bränden sowie vorbeugende Maßnahmen zu erzeugen.

Kabelbrände erhalten zu wenig Aufmerksamkeit, obwohl sie eine ernstzunehmende Gefahr darstellen können. Denn rund ein Viertel aller Brände ist auf Elektrizität zurückzuführen: Fehlerlichtbögen beispielsweise entstehen, wenn Kabel oder Leitungen beschädigt werden – wobei der eigentliche Brand unter Umständen erst deutlich später entsteht. Das Risiko minimieren können AFDD-Brandschutzschalter (Arc Fault Detection Device). Als integrierte Lösung mit Leitungsschutz- und Fehlerstromschutzschaltern erfüllen sie höchste Sicherheitsansprüche und sind insbesondere für Schlaf- und Aufenthaltsräumen sowie Räume mit einem erhöhten Brandrisiko empfehlenswert.

Bei der Installation eines AFDD-Brandschutzschalter und auch bei allen Fragen rund um das Thema Brandschutz beraten qualifizierte Innungsfachbetriebe, zu finden unter www.elektrobetrieb-finden.de.